manchmal glaube ich, patanjali kann in mich hineinschauen und zeigt direkt auf das, was in mir los ist.

gute vorsätze und das wissen, was für meinen körper und meinen geist gut wären sind immer wieder da und schwupps ertappe ich mich, dass ich meine morgendliche asanapraxis, schon wieder nicht gemacht habe, weil eine soooo wichtige email beantwortet werden musste, ein anruf kam oder ich dringend eine hausarbeit erledigen musste.

natürlich unsinn, alles hätte warten können. selbstdisziplin – da gibt es noch viel entfaltungspotential.

im yogasutra finden wir die yama – diese äußere disziplinen, wie niemanden schaden, wahrhaftig sein, nicht stehlen, enthalsam leben und nicht habgierig sein – und die niyamas. bei niyamas geht es um innere disziplin, dem bemühen um heilsame verhaltensweisen, wie zb güte, mitgefühl, dankbarkeit, geduld und gleichmut.

so habe ich vermutlich mal wieder einige dieser vermeintlich doch nicht so schwierigen regeln gebrochen, mir selbst und meiner gesundheit geschadet, mein eigenes versprechen gebrochen und die wahrhaftigkeit mir gegenüber, ich habe mich lieber der anerkennung und dem business also der habgier gegenüber geöffnet – mannoman – wie kann das angehen.

so viele muster gilt aufzubrechen und anscheinend benötige ich ein abkommen, einen vertrag mit mir selbst um mehr klarheit, ruhe und einsheit zu entwickeln.

  1. ich mache einen vertrag mit mir selbst
  2. ich erkenne, die muster die mich abhalten
  3. ich über tapas – selbstzügelung – nicht immer wieder in die gleichen spurillen zu geraten, ich bleibe hellwach und aufmerksam.

wie sieht es bei dir aus – in welcher hinsicht könntest du mehr disziplin üben? in deiner yogapraxis – was glaubst du hindert dich an deiner weiteren entwicklung?

ist es das zu viel wollen?

das schnelle aufgeben?

wie steht es mit geduld?

kannst du dankbarkeit entwickeln?

welches abkommen willst du heute mit dir schließen?

 

bin gespannt!