hast du als kind auch diesen kanon geschmettert? mir hat es spaß gemacht, so laut mit allen zu singen – ganz natürlich zu empfinden, dass man nicht gleichzeitig das gleiche singen muss, sondern man unterschiedlich beginnen kann und es trotzdem zu einem zusammen schmilzt und schön klingt.

ist es heute auch noch so, dass du froh bist, wenn du so etwas einfaches machst wie singen? oder bedarf es heute etwas anderem, um glücklich zu sein?

hast du das gefühl, dass erst einmal ganz viele umstände stimmen müssen, bevor du froh bist? „wenn ich irgendwann dies oder jenes geregelt oder erreicht habe, dann geht es mir gut!“, sind das gedanken, die du kennst?

und glaubst du, dass du jemals deine „to do liste“ für dein glück abgearbeitet haben wirst?

natürlich kenne ich auch diese muster – ganz klar. doch zunehmend bemerke ich, dass es diesen angeblichen zustand, von „alles ist in ordnung“ niemals geben wird, sondern dass ich das froh sein nur mit gegenwärtigkeit und dankbarkeit erlebe.

lasst uns froh sein, in dem was ist und unsere innere haltung immer wieder darauf hin überprüfen.

wieder ist die asanapraxis einfach ideal für diese übung. glücklich zu sein mit dem was heute möglich ist und nicht zu vergleichen mit dem was war, bzw. mit dem, wie wir es gern hätten.

froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein könig!