sicherlich hast auch du in deinem leben immer wieder momente der ablehnung. du wünscht dir, das dinge, ereignisse und verläufe sich so entfalten, wie du es für richtig, sinnvoll und lebenswert erachtest.

und dann – bäm – plötzlich stehst du vor einem felsen, der da absolut nicht hingehört. du drückst und schiebst, du kämpfst und fluchst und…. nichts passiert.

und dann der moment der erkenntnis, du stellst fest alles sträuben, ablehnen, fluchen und schimpfen hilft nicht. der fels bleibt. du musst es akzeptieren. so stellst du dich vor den fels und betrachtest ihn das erste mal, ohne den gedanken: der muss weg.

was entdeckst du? als erstes vermutlich ersteinmal erleichterung, nicht mehr drücken und schieben zu müssen. wohlmöglich hilft der fels dir sogar, indem nun einen neuen weg um ihn herum gehen musst und du auf diesem weg sachen siehst, die dir sonst entgangen wären. durch diesen umweg, diese schritte mehr, kommst du in bewegung und und fühlst dich plötzlich leichter.

nehmen wir statt das felsens – schmerz – schmerz in einer lebenslage, situationen, die  du so nicht wolltest. je mehr du dich wehrst und sträubst, desto schlimmer und schmerzhafter wird es.

patanjali empfiehlt uns, dem schmerz keinen widerstand zu leisten, dann wird er abklingen, ganz gewiss. er ist da – du nimmst den schmerz an, gehst hindurch und kannst ihn dann nach und nach auflösen.

immer wenn wir etwas bekämpfen, was uns nicht behagt, sprechen wir im yoga von dukha. dukha ist widerstand gegen den schmerz, bzw. eine zwanghaft reaktion darauf. und so gilt es, diese zwanghaft reaktion zu erkennen und uns dann, zurück zu lehnen – dieser reaktion die kraft zu nehmen und nach und nach verblassen zu lassen.

lösen wir dukha auf, beobachten wir ablehnung bzw. festhalten wollen – üben wir das erkennen dessen – das akzeptieren und auflösen.

freu mich auf eine abenteuerliche woche mit euch….