zugegeben die geschichte ist nicht ganz neu – trotzdem erinnert sie uns daran, immer wieder zu überprüfen, ob wir unserer bestimmung unserem dharma folgen, oder uns verstecken.

die geschichte:

eines tages fand eine frau ein ei im wald – sie nahm es mit und legte es in den hühnerstall, wo sich eine henne des eis annahm und es ausbrütete. ein adler schlüpfte aus dem ei und wuchs bei den hühnern auf. er bemerkte schon, dass er ein wenig anders war als die hühner um ihn herum – aber er gab sein bestes sich anzupassen.

als auf dem hof eines tages besucher kamen, wunderten sie sich über den adler im hühnerstall und einer der gäste wollte den adler in die freiheit entlassen. die besitzerin gab ihr einverständnis und so wurde der adler eingefangen und zum waldesrand gebracht. er saß auf der hand des befreiers, schaute sich um und wusste nicht was er tun sollte. er hüpfte von der hand und scharrte nach würmern.

„so wird das nichts!“ wurde festgestellt und man einigte sich auf neuen versuch. man fuhr weiter hinaus beim nächsten mal – die sonne stand tief und schien dem adler direkt in die augen und plötzlich öffnete er seine schwingen, flatterte und erhob sich und flog davon……

wie steht es bei dir? blickst du auch ab und zu in die sonne – lässt, dass was du gewohnheitsmäßig tust und wahrnimmst, verblassen und spürst was in dir ist?