für den monat märz haben wir uns eine so gängige haltung heraus gesucht, dass du vielleicht erstaunt sein magst, es ist kobra bzw. heraufschauender hund.

doch wir denken, dass diese haltungen auf jeden fall die aufmerksamkeit verdienen – sind sie so komplex, dass wir sicher sind, ganz viel entdecken zu können.

in diesen rückbeugen, wollen wir den rücken kraftigen, die wirbelsäule geschmeidig machen und unser herz öffnen.

rein physisch gibt es so viele aspekte wie wir am besten in diese haltung hineinkommen, mit welchem schwerpunkt wir sie üben wollen und welche alignments wichtig sind, dass wir froh sind zeit zu haben, dies langsam aufzubauen.

uns in eine schlange hineinzuversetzen ist für uns vermutlich abwegiger, als zb in einen adler, den wir bewundern, der für anmut, kraft und stärke steht. für mich sind schlangen eher mit ekel und großer angst verbunden. lange mochte ich sie mir nicht einmal im terrarium anschauen und ich bin weggelaufen, als ich indien schlangenbändiger sah. inzwischen bin ich etwas gelassener und kann die schönheit ihrer haut bewundern – doch immer noch gruselt es mich irgendwie.

warum?  ist es die vorstellung des schleichens, des über den boden windens, die gefährlichkeit ihres bisses oder die kraft ihrer muskeln bei großes würgeschlangen. könnte ich doch ihre unglaubliche beweglichkeit, ihre anpassung an die natur und ihre eigentliche scheu und dann doch wieder ihren mut in gefährlichen situationen, bewundern. in größter gefahr schafft es die kobra sich aufzurichten, ihre nackenhaut zu einer haube aufzuspannen und dem feind ins gesicht zu schauen.

nehmen wir dies als inspiration für unsere erste woche – mutig zu sein, den schwierigkeiten ins gesicht zu blicken, unsere kraft zu mobilisieren und dabei nich unser herz zu öffnen.