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felix wendt

About felix wendt

yoga begleitet mich schon fast mein ganzes leben. zuerst interessierte mich hauptsächlich die philosophie, bis ich 2006 das erstmal yogaasanas praktizierte. anfangs konnte ich die unruhe in mir allerdings nicht genügend zügeln, sodass ich mich eher in die stunden quälen musste. doch dann lernte ich, gelassener zu werden und auf meinen körper zu hören, ihm das zu geben, was sich gut anfühlt – yoga, gesunde ernährung, ausgeglichenheit. dadurch lerne ich immer neue dinge für meinen alltag, der sich durch intensives üben leichter meistern lässt. nicht nur weil der körper gesund und flexibel ist, sondern auch weil die philosophischen aspekte das leben erleichtern und bereichern. hiphop tanzen und unterrichten war ein wichtiger teil in meine leben und so überrasche ich dich vielleicht und du bekommst ein paar grooves zu hören, die deinem flow noch mehr energie und hingabe verleihen. in meinen stunden sollst du spaß haben und dich wohlfühlen. intensives üben gepaart mit anregenden themen und tiefer entspannung. wohoo!

Why are we ‚falling‘ in Love?

Why are we ‚falling‘ in Love? Sicher hast du dich schon mal gefragt, wieso wir uns verlieben; Sicher hast du dich schon gefragt: „Wieso verliebe ich mich in diesen Menschen?“. Vielleicht ist dir die Ausdrucksweise „falling in love“, also sich in den Zustand von Liebe fallen zu lassen; für den Moment alle Grenzen zwischeneinander los zu lassen, um in der gemeinsamen Realität, im liebenden Bewusstsein Eins zu werden, oder eher, in diese unverändliche, ewige Bewusstseinsebene einzutauchen, sie wieder zu erkennen, zu erleben, aufgefallen. […]

By |Juli 13th, 2016|Uncategorized|0 Comments

das innere licht

Das innere Licht svadhyayat ishta-devata-samprayogah - Selbsterforschung führt zum inneren Licht. Svadhyaya, die Selbsterforschung, eines der fünf Niyamas – Patanjalis Regeln für den Umgang mit uns Selbst – lässt uns Ishvarah, die kosmische Essenz, den göttlichen Funken, der nichts weiter ist als konditionsfreie, allumfassende, grenzenlose Liebe ist, in uns erblicken. Und wenn wir unser inneres Licht wieder leuchten sehen, überkommt uns automatisch das Wissen, dass in jedem Wesen, jedem Ding, diese uns verbindende und zusammenhaltende Energie strahlt. Unsere Gesellschaft wird dominiert vom Fingerzeig auf Mitmenschen, von Schuldzuweisungen und Vorwürfen, die in negativen Gefühlen, allen voran die Angst des Ego, wurzeln. Wir verschließen die Augen in dem Moment wo wir sie weit aufgerissen ins Außen richten, auf der Suche nach dem geeigneten Sündenbock für unsere „Probleme“, was wiederum neue negative Emotionen kultiviert und uns so in einen Abwärtsstrudel reißt, aus dem wir uns nur befreien können, wenn wir den Mut aufbringen, nach innen zu schauen, unser Selbst zu erforschen und uns letztlich wieder trauen, in uns selbst die einzige und wahre Instanz zu sehen, die für alles was wir erleben, verantwortlich ist. Richte den Blick nach Innen, höre auf das flüstern deiner Seele, die dich an die Hand nimmt und dir den Weg zum Licht weist. Du musst dich nur trauen! -Felix Shankar 14.03.2016

By |März 14th, 2016|Uncategorized|0 Comments

der rosengarten – oder verantwortung übernehmen

Der Rosengarten oder: Verantwortung übernehmen. Zwei Menschen treffen sich im Rosengarten. Der Eine freut sich über die Schönheit und den Duft der Pflanzen; Der Andere trauert, in der Erinnerung an seine verstorbene Frau, der er stets Rosen schenkte. Ein Rosengarten – Zwei Realitäten. Patanjali beschreibt dieses Phänomen im Yoga Sutra mit den Worten: „vastu-samye citta-bhedat tayor vibhaktah panthah“ - Ein und dasselbe Objekt wird von jedem Bewusstsein anders wahrgenommen. Jedes Ding ist in sich selbst leer, (Es ist wie Akasha, Raum, ein Szenario, was Möglichkeiten erschafft, und mit den Möglichkeiten auch Realitäten) es erscheint so wie es wahrgenommen wird. Es kostet Mut, die Wahrheit dieses Yogasutra anzunehmen; Zwar weist es den Weg zu unserem unendlich Potential, unserer Kraft und Freiheit, selbst zu entscheiden, was, wo, wer, wie, wann wir sind, und in was für einer Realität wir leben wollen – im gleichen Atemzug bekommen wir Angst, wenn uns bewusst wird, welche Verantwortung auf diese Erkenntnis folgt. Wir können die Schuld nicht mehr in Umständen oder anderen Menschen finden, können nur nach innen schauen und nach Antworten auf die W-Fragen suchen, können unser Geist und Ego klären, unseren Körper reinigen, unsere Seele befreien, um so Schritt für Schritt zu wahren Bestimmung zurückzukehren. Können wieder beginnen, Ishvarah, den göttlichen Funken ins uns zum Strahlen zu bringen, und so selbst Schöpfer unserer eigenen, hoffentlich fried -und liebevolleren Realität zu werden. -Felix Shankar, 07.03.16

By |März 9th, 2016|Uncategorized|0 Comments

das problem unserer zeit oder aparigraha

Das Problem unserer Zeit Wir wollen besitzen und besetzen, Ressourcen, Länder, Geld, Luxus. Wir gieren nach Konsum jeglicher Art. Wir fahren die Ellenbogen aus, strecken die Hand nach allem aus was wir nur kriegen können; Zögern nicht anderen etwas wegnehmen, um selbst mehr zu besitzen, "reich" zu sein. Wir verängstigen und beschimpfen flüchtende, hilfesuchende Menschen, haben Angst sie könnten uns etwas wegnehmen und verteidigen dieses Verhalten sogar, trotz der weinenden Augen und Herzen der "Fremden". Die Yoga-Wissenschaft sieht Reichtum nicht im Besitz, im Greifen nach Dingen, sondern im Gegenteil, dem Nicht-Greifen, aparigraha. So heißt es im Yoga-Sutra: aparigraha-sthairye janma-kathamta-sambodhah - Wer im Nicht-Greifen gefestigt ist, erkennt den Grund seiner Existenz. Die Gier ist so stark, dass wir uns zeitweilens sogar über unseren Besitz definieren. Das große Haus, das teure Auto, die schicken Klamotten machen uns zu dem was wir scheinbar sind. Erinnern wir uns an die Tugenden, die Yamas, des Patanjali. Lasst uns das Teilen, das Loslassen, das -Hingeben- üben, um unsere Gier und unseren Egoismus zu überwinden, und zum wahren Reichtum, der Herrlichkeit, der Liebe und Verbundenheit zurückkehren, die in Allen und Allem gleichermaßen inne wohnt. Lokah Samastah Sukhino Bhavantu.

By |Februar 22nd, 2016|Uncategorized|0 Comments

Liebendes Bewusstsein „I am loving awareness“



Liebendes Bewusstsein „I am loving awareness“ Ram Dass beschreibt mit diesen Worten deine wahre Existenz, das Innerste, Ishvarah, Atman. Ein Ort in dir, in allem was ist, als ultimative Wahrheit die es zu erkennen gilt. Was kann es Großartigeres geben, als das Ich-Erleben vom von negativen Gefühlen und Gedanken des Getrennt-Seins unseres Egos für ein Wahrnehmen kosmischer Liebe und Eins-heit aufzugeben? Aufgeben. Dieses Wort löst in deinem Geist vermutlich Negativ-Assoziationsketten aus. Denn Abinevesha, die größte Angst und Macht des Geistes bangt um ihre Demaskierung; Das Lüften des Schleiers, der Illusion, Maya, dass die Vorgänge in citta, dem Feld deines Geistes, nicht Du bist, sondern nur eine Oberfläche, eine Hülle, die dich aus der Angst ihrer Vergänglichkeit in ein enges Korsett von Barrieren, Grenzen und Einsamkeit schnürt. Öffne dein Herzchakra und erlebe die Herrlichkeit deiner wahren Existenz, die nichts anderes ist, als grenzenlose, allumfassende Liebe und Bewusstheit.

By |Februar 1st, 2016|Uncategorized|0 Comments

leid

heyam duhkham anagatam -
-zukünftiges Leid ist zu verhindern- Mit diesem Sutra kann wohl jeder von uns etwas anfangen. Wer möchte schon Leid oder Schmerz empfinden? Wie schön wäre es, jenes in Zukunft zu verhindern?
Doch wie entsteht Leid? Warum erleben wir negative Gefühle? Jeglicher Schmerz kann nur durch unser Gehirn empfunden werden. Ganz gleich ob physisches Leid oder Emotionales. Unser Ego ist tief verwurzelt in abinevesha, der Angst vor dem Tod.
 Denn Körper und Geist sind sterblich und wollen überleben. Sie sind endlich. Durch Eins-Fühlung mit unserem Geist, Ego, leiden wir. Lebten wir im absoluten Bewusstsein, in unserem wahren Sein, in atman, müssten wir uns nicht mehr mit dieser Angst und den damit verbundenen Schmerzen identifizieren.
Wir könnten aus unserem Seelen-Bewusstsein den Geist und Körper beobachten, in dem Wissen, dass unsere wahre Identität nicht an jene gebunden ist; könnten einen Schritt zurück treten und beobachten, anstatt uns mit dem Beobachteten Eins zu fühlen.

Lasst uns üben, die negativen Gefühle und Gedanken aus einer (neuen) Perspektive zu beobachten und so mehr Gelassenheit und Liebe zu spüren, Leidvolles loszulassen.  

By |Januar 29th, 2016|Uncategorized|0 Comments

hindernisse

Immer wieder begegnest du Hindernissen auf deinem Yoga Weg. Barrieren, die dich trennen, besser gesagt, dir das Gefühl des Getrennt-Seins vermitteln, Gedankenmuster erzeugen, die dir die Illusion suggerieren, dass du nicht mit allem verbunden bist. Es beginnt bei oberflächlichen Problemen der dritten Dimension, wie zum Beispiel Probleme bei der Asana Praxis, die dich auf eine bestimmte Art vom Körper zu trennen scheinen (Dein Kopf der macht Spagat, deine Beine wollen aber nicht); Und geht weiter über ein Nicht-Verbunden-Fühlen mit anderen Menschen oder Lebewesen, die sich zum Beispiel in omnivorer Ernährung äußern (Du fühlst dich mit dem Tier nicht eins, was du isst, würdest du ihm oder ihr sonst so viel Leid von Sklaverei und Tötung antun?); Und geht weiter bis zu dem Ur-Problem, dass du das Licht in dir und anderen nicht wahrnimmst, dich vom Göttlichen getrennt fühlst, es vielleicht sogar für nicht existent hältst. Negative Emotionen ist ein Sammelbegriff, unter dem sich viele Hindernisse finden lassen. Durch Üben kannst du nach und nach die Einsheit aller Dinge wieder zu erleben. Stück für Stück löst du deine mentalen Muster, die dir immer wieder das Gefühl des Getrennt-Seins geben, loslassen und sie durch eine innere Haltung ersetzen, die allen und allem freundlich zugewandt ist. Denn das ist der Schlüssel zum Überwinden der Hindernisse. Kultiviere Hingabe in deinem Herzen, für dich, deine Mitwesen, allem was ist - Und komme zurück zu deinem Ursprung.

By |Dezember 30th, 2015|Uncategorized|0 Comments

adiyogi – shiva

Adiyogi, ein Name Shivas, wird als erster Yogi gehandelt. Er steht in der vedischen Trinität für die Kraft der Gewalt, der Zerstörung. Dein Geist antwortet womöglich mit negativen Assoziationen und Emotionen, wenn du das Wort „Gewalt“ liest; Allerdings ist sie genau wie das Schöpfen und Bewahren essentiell für Samsara - Das Rad, der Kreislauf des Lebens, des Todes, der Wiedergeburt. So wie neues Leben nicht ohne Tod entstehen kann, kannst du Ishvarah, die kosmische Essenz aller Dinge,weder in dir noch in allem Anderen erkennen, wenn du vorher nicht mentale Muster und negative Emotionen ablegst. Ist dein Geist doch schon ausgelastet, mit dem bewerten und erleiden jener und hält dich so in deinem Ego-Bewusstsein gefangen. Du fühlst dich für dich allein verantwortlich, spürst keine Verbundenheit zum „Rest des Universums“. Mit dieser Illusion des Getrennt-Seins, treibst du in einem schier unendlichen negativ Strudel aus Ängsten. Dein Ego hat Angst vor dem Tod, Abinevesha, weil es, genau wie dein physischer Körper, vergänglich ist. Daraus entspringt die Vielzahl anderer Barrieren, die dein Innerestes, deine Seele, Atman nicht kennt – sie ist unsterblich. Lass dich von Adiyogi inspirieren, dem der keine Angst kennt und voller Kraft ist; Blicke dem Tod in die Augen, beobachte, was in dir fürchtet, und zerschlage den Zweifel. Shiva Shamboo Shankara Hara Hara Shambo Mahadeva Shankara Hara Hara Shambho Boom Shankar!

By |Dezember 8th, 2015|Uncategorized|0 Comments

Anahata – Unerzeugt

Im Vierten Chakren, geht es um das wieder-spüren dieser kosmischen Schwingung, die in jedem Ding und Wesen gleichermaßen erklingt. Wenn unsere Basis in den ersten drei Chakren harmonisch und stabil ist, können wir nun über den ersten Blick über den Tellerrand unseres Egos werfen. Hier befreien wir uns von negativen Gefühlen, wie Eifersucht, Konkurrenz, Enttäuschung, und erkennen, das alles was uns wiederfährt und -fahren ist, ein Spiegel unserer Selbst ist. Alles ist Eins, also blicken wir in unsere eigene Seele wenn wir in die Augen eines anderen Geschöpfes hinschauen. Dafür müssen wir uns frei gemacht haben von all den Barrieren, den nicht verziehenen Verletzungen, die uns scheinbar "von außen" zugefügt wurden. Jede Emotion die uns trennt von Ishvarah, wird hier losgelassen, wir spüren erstmalig die Einsheit. Die konditionsfreie Liebe, die nichts verlangt, die nur gibt. Hingabe, Bhakti, an die Quelle. Darum geht es in Anahata Chakra, dem Herz-Chakra. Das Element Luft, dass alles auf Erden zusammenhält. Der Laut YAM. Öffnen deinen Brustkorb, zeige deine Kehle, verzeihe, lasse los, meditiere über die Farbe Grün, die Natur, die Essenz und übe dich in Bhakti Yoga. Zum Beispiel im Geben ohne etwas zurück zu erwarten, oder im chanten von Mantra. Lokah Samastah Sukhino Bhavantu

By |November 19th, 2014|Uncategorized|0 Comments

Mula-Adhara – Wurzel-Stütze

Das erste Chakra wurzelt in unserem Becken. Zweieinhalb mal um dein Steißbein gewunden, wartet Kundalini darauf, dass du sie erweckst und auf die Reise "nach oben" schickst. Ganesha verkörpert, wie der Elefant, die Qualitäten dieses Chakra. Unsere Wurzeln, Ausdauer, Stärke. Wenn hier Harmonie ist, haben wir ein ausgewogenes Verhältnis zum Essen, der Sexualität und dem Schlaf. Ist zuviel Energie vorhanden, gieren wir nach immer mehr, Konsum über Kosum. Zu wenig Energie bedeutet Melancholie, wir essen wenig, verlieren das Verhältnis aus dem Auge, und das vergessen unserer Herkunft. Das Bewusstsein für Ishvarah, der kosmischen Essenz in jedem Ding und Wesen hier und über all geht verloren. Das Erdelement regiert in Muladhara, mit dem Bija-Mantra LAM können dem Ausgleich im ersten Chakra näher kommen. Auch das Chanten von Ganesha-Mantren ist hilfreich. Die Asana um unsere Wurzeln zu stärken ist Paschimotanasana, die sitzende Vorbeuge über beide Beine. Begrüße deine Füßen und danke ihnen, dass sie dich jeden Tag auf der Erde tragen, Visualisiere in deiner Meditation die Wurzeln eines Baumes, oder Bergs. "Ganesha Sharanam!"  

By |Oktober 29th, 2014|Uncategorized|0 Comments