das dritte auge – mmmh – was können wir damit anfangen?

es scheint also, dass wir unseren blick nicht nur nach aussen richten sollen – doch wohin sonst können wir blicken? schließen wir die augen und wenden wir unseren blick nach innen – wie soll das gehen?

es gibt nur eine antwort – wir müssen es immer wieder üben – möglichst in stille – unsere sinne zurückziehen und einfach abwarten, was passiert.

vermutlich werden wir zuerst feststellen wohin unser verstand uns trägt – zu dem was war und zu dem was kommt – er findet die gegenwart meist nicht so richtig spannend, vor allem wenn es still wird. dann wird unser geist häufig etwas panisch – es gibt keine konkrete aufgabe – hilfe!  er sucht sich hektisch etwas „zu tun“. wilde gedanken türmen sich auf, zerfallen wieder und neue entstehen. schaffen wir es, uns davon zu distanzieren und finden wir die stille zwischen den gedanken, so kommen wir diesem blick nach innen etwas näher.

wir stellen fest, dass es ausserhalb unserer gedanken auch etwas gibt und dass wir, den gedanken nicht zwangsläufig folgen müssen.

in dieser stille kommen wir uns näher. was vor unserem dritten auge erscheinen wird, ist sicherlich eine spannende reise zum eigenen sein.

lasst uns dies üben ob in körperlicher praxis oder in tatsächlicher stille.

entspannen wir unseren geist und lassen unsere vielen gedanken ruhiger werden.