geht es dir auch oft so an der supermarktkasse, immer erwischt du die reihe, wo es nicht schnell vorangeht.

was für eine katastrophe, wenn das internet langsam ist und wir warten müssen, bis sich eine website zeigt.

wir erwarten praktisch in allen lebenslagen schnelligkeit. wenn etwas nur ein bisschen länger dauert als gewöhnlich, werden wir nervös.

und na klar, auf der matte genau das gleiche. wir erwarten von uns, dass wir schnell vorankommen, dass wir immer wieder fortschritte machen und das muss spürbar, möglichst sogar meßbar für uns sein.

und da plötzlich kommen wir mit dieser idee: asana des monats – oh weia. grenzen werden fühlbar, sichtbar und sind schwer zu akzeptieren. es heißt tatsächlich, dass wir  über ein paar wochen eine haltung üben. doch wohlmöglich sagt dir dein ego, das schaffe ich nie, wozu auch. so strake arme habe ich nicht. wie soll ich jemals mein körpergewicht mit meinen händen tragen können und dann noch meine arme um meine beine gewickelt haben. da lasse ich es lieber gleich sein. diese läppischen vorübungen, das macht doch nur sinn, wenn es am ende klappt. schau ich doch mal was die anderen machen. gönne mir ein pause.

ist wirklich die asana an sich die herausforderung? oder ist es die geduld, die wir aufbringen müssen? die geduld unseren geist zu zügeln und ihm nicht die oberhand zu geben, indem wir aufgeben? die geduld sich langsam mit der übung vertraut zu machen? die geduld unserem körper zu mehr kraft zu verhelfen? die geduld beweglicher zu werden? usw……

geduld und gelassenheit sind unsere stärksten partner auf der matte, bzw. wenn immer wenn es einmal schwierig wird.

also lasst uns weiter üben und schauen wir, was der juni uns noch so bringt und bleiben wir gelassen an der supermarktkasse, auch wenn es die längste schlange ist.