sanshaya – bedeutet so viel wie zweifeln…

zweifel, diese gedanken, die wir uns um kleinigkeiten oder auch auch um großes machen. dieses kreisen, nicht vorwärtskommen und immer wieder durchdenken und sich doch nicht entscheiden können.

kennst du das? ob es nun das neue paar schuhe ist oder die frage, den job, partner oder lebensmittelpunkt zu wechseln. wir zweifeln, bzw. unser geist zweifelt. er liebt es sich „dicke“ zu tun, unsere ganze aufmerksamkeit einzufordern, indem er uns immer wieder gedanken schickt, die uns verunsichern und uns von unserer intuition, unserem gefühl für etwas, wegbringen wollen.

natürlich ist  es, gerade auch in großen entscheidungen, wichtig, ganz rationell das für und wider abzuwägen und so hilft es uns evtl. eine liste zu erstellen und mit kühlen kopf, für klarheit zu sorgen. nach dieser analyse einen schlussstrich zu ziehen, sie mit unserer inneren einstellung in einklang zu bringen und dann dabei zu bleiben, klingt logisch, leicht und umsetzbar.

wenn es doch so wäre – nur ein wort von jemanden und wir beginnen zu zweifeln und unser gedankenkarusell fährt fröhlich seine runden.

was können wir tun? gibt es einen vorschlag mit sanshaya umzugehen – was sagt uns die yogaphilosophie?

wie wäre es mit einer art gedankenschutzfilm – oder eine bremse, die das karusell zum stehen bringt.

panatjali empfiehlt uns nur 2 buchstaben: OM – rezitieren oder besser noch, singen. wird es laut gesungen, werden unsere gedanken zum schweigen gebracht. so als ob man RUHE ruft und alles wird still.

bringen wir diesen klang, diese schwingung zu ertönen und schauen wir neugierig, was passiert….