heute fand ich eine schöne geschichte….

nach einem umzug und dem ersten frühstück im neuen haus, schaut die glückliche hausbesitzerin aus dem fenser und sieht wäsche auf der leine der nachbarin. „hui,“ sagt sie zu ihrem partner „man müsste ihr zeigen, wie man richtigt wäscht – so eine schmuddelige wäsche.“  das szenario wiederholt sich einige male. und siehe da eines morgens ist die junge frau erstaunt, die wäsche hängt makellos auf der leine.

„was wohl passiert ist – vielleicht eine neue waschmaschine?“ fragt sie ihren mann. „nein, ich habe gestern unsere fenster geputzt.“ erwidert er.

upps – wie oft sind „unser fenster schmutzig“ – wir beurteilen und sehen alles durch unsere „scheibe“. zeit um für klarheit zu sorgen. das glas zu reinigen.

üben wir svādhyāya – selbstreflektion – ziehen wir unsere sinne immer wieder zurück – blicken wir nach innen – wie steht es mit meinen mustern, meinem urteilen.

sorgen wir immer wieder für „durchblick“ und erkennen den schleier unserer urteile. machen wir uns frei davon und spüren die reinheit des klaren geistes.