der größte feind des adlers ist der mensch, der ihm entweder den lebensraum zerstört oder ihn jagt. stellen wir uns vor der adler schwebt über die weite, beobachtet wachsam seine beute und plötzlich erschallt ein lauter schuss und er fällt zu boden – getötet von einem unbesiegbaren, unnatürlichem feind – der waffe.

welch anschauliches bild für unsere persönliche entwicklung, unser streben nach erkenntnis. immer wenn wir uns auf innere suche nach erkenntnis begeben, ob nun in meditation oder körperliche praxis – wir vertiefen uns, wir beobachten, sind wachsam und plötzlich beginnt unser geist wieder lauf zu „knallen“ – „schießt“ uns dazwischen und lässt dieses schweben über die weite unseres seins, dieses intensive beobachten nicht zu. glücklicher weise können wir trotz „schuß“ weiter fliegen und uns immer wieder aufmachen und vielleicht gelingt es uns irgendwann, unserem größten „feind“ zu besiegen, sodass unser geist ruhig ist, wenn er ruhig sein soll und wir den scharfen verstand nutzen und dankbar sind, auch die kniffligsten aufgaben lösen zu können.

fassen wir noch einmal zusammen, was uns der adler lehren kann:

  • das wissen, dass wir, wenn wir den blick immer wieder nach innen wenden, unsere bestimmung unser dharma finden
  • die gewissheit, dass wir durch kontinuierliches üben unseren geist besser kontrolieren werden
  • das bewusstsein unserer inneren kraft, die es möglich macht alles zu schaffen
  • den kontakt zum körper und zu unserem atem zu kultivieren und zu intensivieren, um in balance und ausgeglichenheit zu kommen

i believe i can fly!!!!