du hast eine idee oder einen wunsch und dann passiert es: ein meer an ausreden entwickelt sich – hier am beispiel von, mehr yoga üben wollen

  • wenn ich erstmal mehr zeit habe, dann übe ich mehr yoga
  • ich würde ja gern mehr yoga üben, aber mein chef erwartet von mir, dass…..
  • wenn es nach mir ginge würde ich viel häufiger beim yoga sein, aber meine familie braucht mich
  • wenn ich nicht so viele verabredungen hätte, dann würde ich auf jeden fall öfter ins studio kommen

usw. usw.

alle anderen haben schuld, die familie, der chef, die freunde überhaupt die ganze welt. ich bin ein opfer der äußeren umstände und kann gar nicht anders.

natürlich haben wir alle verpflichtungen und sind eingebunden – ganz klar. sich jedoch zum opfer zu machen und so zu tun, als seinen alle anderen schuld, dass man nicht handel kommt, hilft uns nicht weiter und ist aus meiner sicht auch nicht der wahre grund.

stehen wir dazu, dass wir etwas nicht hinbekommen – akzeptieren wir, dass unser zeitmanagement nicht optimal ist und suchen wir bei uns die lösung. evtl. auch mit dem ergebnis, dass die zeit augenblicklich nur für einen besuch im studio in der woche reicht. dafür noch einmal zweites mal die matte zu hause ausgerollt wird und du nach unseren yoga crumbs übst – 10 – 15 minuten finden sich immer.

wie wäre es in dieser woche in deiner praxis einmal darauf zu achten, wie es mit deinen „wenns“ und „abers“ steht. und außerhalb der matte nach ausreden auszuhalten und dein „wenn erstmal … und ja, aber “ zum „JA – ich überlege, wie ich das wann hinbekomme!“ umzuwandeln.

nelke und limette im diffuser werden uns unterstützen.

 

ps das foto entstand während unseres urlaubs im september – dafür hatte ich auch jahrelang keine zeit