Why are we ‚falling‘ in Love?
Sicher hast du dich schon mal gefragt, wieso wir uns verlieben; Sicher hast du dich schon gefragt: „Wieso verliebe ich mich in diesen Menschen?“.
Vielleicht ist dir die Ausdrucksweise „falling in love“, also sich in den Zustand von Liebe fallen zu lassen; für den Moment alle Grenzen zwischeneinander los zu lassen, um in der gemeinsamen Realität, im liebenden Bewusstsein Eins zu werden, oder eher, in diese unverändliche, ewige Bewusstseinsebene einzutauchen, sie wieder zu erkennen, zu erleben, aufgefallen.


Nun sind wir mit allen Wesen in diesem natürlichen Zustand von Liebe verbunden; Und mit Liebe ist ein konditionsfreies Hingeben gemeint – ein loslassen des Ego-Ichs, unserer Rollen, unserer Erwartungen, unserer Anhaftungen und Abneigungen, unserer inneren Judikative die über alles Gedachte und Gefühlte urteilt, es wertet;
Liebendes Bewusstsein kennt all dies nicht;
Doch warum passiert es, dass wir uns vorerst nur mit einer, oder ein paar wenigen Mitwesen in diesem Bewusstsein verbinden? Und woran liegt es, dass es immer wieder passiert, dass wir diesen kosmischen, universalen Zustand plötlich mit dem zuvor „in Liebe-Gefallenem“ nicht mehr aufzusuchen können?
Es beginnt mit Sympathie, einem Eins-fühlen, einem im-Anderen-einen-Teil-seines-Selbstes wiederentdecken. Die ersten Grenzen schmelzen dahin.
Ob es dabei bleibt, oder man gemeinsam zum freien Fall in die Liebe reist, hängt davon ab, ob man sich ergänzt.
Also ob psychologische, energetische, emotionale Themen, die dich vom liebenden Bewusstsein fernhalten, durch deinen Partner in diesem Tanz ausgeglichen, harmonisiert werden. Ob man gegenseitig auf Chakra-Ebene zu einer Balance gelangt.
Häng dich nicht an meiner Sprache auf, jeder hat seine eigenen Worte für das gleiche Phänomen. Its just another trip.

Weil es so schwer ist, uns von der absoluten Einsfühlung mit dem Ego-Ich, welche die Einsfühlung mit anderem ausschließt, zu befreien, gelingt uns das Erinnern an unsere Herkunft, unser wahres Ich, den Herz-Geist, nur schwer.
Daher schaffen wir es lange nur durch diese Art von Synergie; es ist ein Katalysator.
Ist der erste Schock über die Herrlichkeit dieses Ortes in Uns abgeklungen, wird auch schon unser Ego-Ich lauter und sammelt Gründe warum es nun doch nicht so passt mit dem Partner. Wir -denken- dass wir aus der Illusion des Verliebt-Seins, des „verloren-Seins-in-Liebe“ erwachen und nüchtern nun die Realität erkennen.
Es ist genau andersherum, wir kehren zurück in die Versklavung unserer Psyche, die alles dafür tut das wir ausschließlich sie für unser wahres Ich halten, denn sie hat Angst, ist im Gegensatz zum liebenden Bewusstsein temporär, wandelbar, sterblich;
Und daraus ensteht Maya, die Illusion des getrennt-Seins, die Wurzel für alles Leid, was erst dazu wird, weil wir uns eben mit den Urteilen unseres Egos Einsfühlen, anstatt sie nur als eine Möglichkeit zu begreifen eine Realität zu erfahren, zu analysieren.

So let us all fall in Love together. Let us be love now. Here and Now.

Love Everyone.
Serve People.
Remember God.

– Felix Shankar 11.07.2016