wie kann man etwas wirklich gut machen?

immer wieder habe ich das gefühl besser sein zu müssen, als andere; mich zu profilieren indem ich aufzeige, was ich alles kann – und schnell erlebe ich dann eher ein gefühl der ablehnung, als der anerkennung.

etwas gut zu machen, oder sich gut zu fühlen funktioniert anscheinend nicht, indem man darüber spricht wie toll man ist, sondern eher indem man schaut, was man gemeinsam schaffen kann. wie man andere unterstützen kann, damit  etwas gutes entsteht?

wie finde ich eine verbindung und wie fühlt sich das an?

in unser praxis gilt es sich mit dem atem, dem körper zu verbinden, eine einheit zu bilden – mit respekt und einfühlung uns als einheit zu spüren und uns nicht von unserem ego leiten zu lassen. wir nutzen unser wissen und unseren verstand, wir motivieren uns und empfinden, dass im zusammenspiel mit körper und atem etwas wundervolles wachsen kann – eine einheit entsteht, die sich entwickelt und zwar auf allen ebenen.

auch im raum mit den anderen yoginis und yogis sollten wir uns als eine, sich gegenseitig unterstützende einheit sehen und nicht danach suchen was kann ich besser oder schlechter. ein gemeinsamer atemrhythmus, die freude an der bewegung, der austausch von erfahrungen am ende oder das diskutieren von yogaweisheiten – all das lässt uns als einen teil der gemeinschaft dazu beitragen, dass etwas gutes wächst.

üben wir in dieser woche uns als einheit, gemeinschaft, kula zu empfinden und fördern wir unser wachstum indem wir andere unterstützen.