vorweg – absolut nichts……

trotzdem erscheint einigen yoga in dieser hinsicht etwas suspekt – wird doch gesungen und om klingt vielleicht ein bisschen wie amen – wird doch gesprochen und berichtet aus dem yoga sutra  und gibt es im sutra eine richtlinie, welche dinge ich berücksichtigen sollte im umgang mit mir und meinen mitmenschen?

da können schon solche gedanken auftauchen….

und doch ist alles so anders und hat mit religion und kirche so gar nichts zu tun.

der wichtigste faktor ist das sprengen der fesseln, die wir uns selbst anlegen – die unser geist, uns auffordert, immer wieder zu beachten. die uns eingrenzt in unserer offenheit, und dem empfinden der zusammengehörigkeit, der uns andere verletzen lässt und wir nicht mehr spüren, dass wir uns damit auch selbst weh tun.

und wie das leben so spielt, fand ich eine wunderbaren part in dem buch – vom inder, der mit dem fahrrad bis nach schweden fuhr, um dort seine große liebe wiederzufinden – der uns das verdeutlicht.

hier der ausschnitt:

…… dass man wagen musste, offen zu sein für etwas anderes als das, was man schon ist, und dass man nicht sein leben lang der sklave der eigenen sinne sein kann. alle menschen wollen sich entwicklen und glücklich werden……. .. und wir müssen uns ständig daran erinnern, um nicht zu erstarren. aber wie kann man glücklich werden, wenn menschen auf der welt einander so behandeln, wie sie es tun, wenn es so viel ungerechtigkeit gibt? ……. sie spürte, dass sie keine ideologie annehme könnte, die von jemand anderem fertig ausgedacht war…….. sie war humanisten. das musste gegenügen. alle menschen hatten dieselbe lebensenergie, ganz gleich woher sie stammten und wie ihre hautfarbe war. wenn man so denkt, ist es unmöglich rassistisch zu sein…….

 

unsere energie zu spüren, die gemeinschaft wahrzunehmen und sich mehr und mehr freizumachen von dem was, uns einengt das ist aus meiner sicht yoga!